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21. November 2011
WTCC: Fredy Barth verunfallt, Enttäuschung für Alain
Die Saison 2011 der World Touring Car Championship (WTCC) endete mit einem spannenden Rennen auf dem Stadtkurs von Macau. Erst kurz vor Schluss fiel die Entscheidung: Yvan Muller (Chevrolet) gelang die erfolgreiche Titelverteidigung, indem er hinter seinem einzigen WM-Rivalen Rob Huff (Chevrolet) und Tom Coronel (ROAL) den dritten Rang belegte. Übel erwischte es Fredy Barth, der in einen schweren Unfall verwickelt wurde.
Chevrolet hatte die Qualifikation von Macao souverän im Griff, doch ein Cruze-Fahrer fehlte an der Spitze des Klassements: Alain Menu hatte sich seine schnelle Runde in der ersten Teilsession bis zum Schluss aufgehoben und geriet prompt in Fahrverkehr. Dabei kollidierte der Schweizer mit Andre Couto (Sunred) und fing sich einen Reifenschaden ein, wodurch er schliesslich die Top 10 verpasste. Alain Menu: «Ich bin natürlich sehr enttäuscht. Ich denke, ich hätte sehr gut abschneiden können. Ich war gerade auf meiner schnellen Runde und hatte in Sektor eins die Bestzeit markiert. Dann stolperte ich im kurvenreichen zweiten Sektor buchstäblich über Andre, der langsam unterwegs war. Er liess mir nicht genug Platz und wir berührten uns. Immerhin konnte ich in der Gesamtwertung den dritten Rang behaupten.»
Wie es Fredy Barth ergangen ist, beschreibt er in seinem Tagebuch: «Das finale Rennwochenende war für mich schnell vorbei. Im ersten freien Training war ich auf Platz 5, soweit so gut. Aber im zweiten freien Training kam mir dann eine der berüchtigten Mauern zu nahe und mein «Seat Swiss Racing»-Bolide hatte nach einem heftigen Einschlag nur noch Schrottwert. Entgegen aller Horrormeldungen, die euch zu meinem Gesundheitszustand erreicht haben könnten, geht es mir aber den Umständen entsprechend gut. Über Nacht war ich noch zur Beobachtung im Spital, wo ich mich auch noch an den Unfallhergang erinnern konnte. Diagnose: Gehirnerschütterung und Rückenprellung. Durch die schlechte Organisation meiner Bergung sind auch giftige Dämpfe in meine Lunge geraten. Alles halb so wild – keep Racing!» Stehaufmännchen Fredy Barth hat die Rennen aus der Boxengasse beobachtet.
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