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06. September 2011
WTCC: Glück und Pech für die Schweizer
Fredy Barth konnte das Pech in der World Touring Car Championship (WTCC) auch bei den Rennen im spanischen Valencia nicht abschütteln. Der Seat Swiss Racing-Pilot kam nach erneuten technischen Problemen nur auf die Ränge 19 und 18. Für den Saisonabschluss in Asien bleibt Fredy weiterhin positiv gestimmt. Besser punktet Alain Menu mit Chevrolet.
Fünf Wochen waren zwischen den Rennen im deutschen Oschersleben und der spanischen Runde der Tourenwagen-Weltmeisterschaft Zeit. Scheinbar befand sich der Motor aber noch in dieser Auszeit. Die Trainings-Sessions waren geprägt von Leistungsverlusten, sodass der Schweizer Fredy Barth nie das Potenzial ausschöpfen konnte. So reichte es auch im Qualifikationstraining nur für den 14. Platz. Die Rennen brachten weitere Elektrikprobleme mit sich. Im ersten Lauf kam dann auch noch die Verwicklung in einen Rennunfall dazu, sodass am Ende nur der 19. Platz zu Buche stand. Lauf zwei begann vielversprechend: Nach einem guten Start lag der Eidgenosse in direkter Reichweite der Top 10, die erhofften WM-Punkten waren somit greifbar nah. Aber der Motor bekam Aussetzer und Barth musste das Auto kurz vor dem Ziel in der Box abstellen. Der 18. Platz stand infolge dessen als wenig erbauliches Resultat. 
Fredy Barth: «Ich nehme die positiven Dinge aus diesem Wochenende mit. Den über 70 Teamgästen, schien es trotz nicht erfreulichem Rennverlauf bei uns gut gefallen zu haben. Für Jasmine Gasser, die in einem Wettbewerb von AutoSprintCH den Besuch der Rennen in Spanien gewonnen hatte, war überrascht, was sich hinter den Kulissen bei einem solchen Event abspielt. Auch wenn die Ergebnisse nicht den Fortschritt widerspiegeln, den das Team Seat Swiss Racing seit den Rennen in Oschersleben gemacht hat. Speziell der Motor ist leistungsmässig mittlerweile auf einer Höhe mit den Top-Teams, nur die Fahrbarkeit und natürlich Zuverlässigkeit müssen noch verbessert werden. Ein Punkterang wäre ohne die Aussetzer auf jeden Fall möglich gewesen. Aber ich bin mir sicher, dass ich bei den letzten drei Events in Japan, China und Macau noch ein paar WM-Punkte einfahren werde, denn bis zur Asia Tournee wird in Barcelona noch fleissig am Motor und Komponenten weiterentwickelt.»
Besser lief es da schon für den Genfer Alain Menu, der mit seinem Chevrolet Cruze und den Teamkollegen Yvan Muller und Rob Huf bei beiden Läufen auf die Ränge 2 und 3 sprinten konnte. Alain Menu: «Wenn es weiter so gut läuft können wir sicher wieder Weltmeister werden. Das wäre echt super.»
Die Läufe 19 und 20 zur WTCC 2011 finden am 23. Oktober im japanischen Suzuka statt.
www.fredybarth.ch
www.chevrolet.ch





















