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20. Oktober 2011
Rallye du Valais: Schweizer Elite gegen starke Profis
Die 52. Rallye International du Valais vom 27. bis 29. Oktober 2011 verspricht ein Rallyefest der Extraklasse zu werden. Die spektakuläre Veranstaltung entscheidet die Schweizer Rallyemeisterschaft und auch die Rallye-EM.
Die 18 anspruchsvollen Sonderprüfungen über 264,7 Kilometer Bergsträsschen zwischen Martigny und Sierre dürften hart umkämpft werden. Die dreitägige Rallye Valais mit einer Gesamtdistanz von 708,7 Kilometern sieht sowohl die schweizerische wie auch die europäische Rallyeelite am Start. Wenn am Donnerstag ab 15 Uhr die 103 gemeldeten Teams im Minutentakt über die Startrampe rollen, gehen elf Teams mit Fahrzeugen der Kategorie S2000 (Allradantrieb, ca. 260 PS) auf die Jagd um den Gesamtsieg.
Die vier bestklassierten Teams der FIA Rallye-Europameisterschaft kämpfen beim Saisonfinale im Wallis um die Podestplätze in der Meisterschaft. Luca Rossetti (I, Abarth Punto S2000) will dabei nicht nur seinen Vorjahressieg wiederholen, sondern erneut den EM-Titel gewinnen. Mit dem Italiener Luca Betti (Peugeot 207 S2000) ist sein härtester Widersacher während der kompletten Saison auch im Wallis am Start. Um den dritten EM-Rang geht es zwischen dem Polen Maciej Oleksowicz (Ford Fiesta S2000) und dem tschechischen Rallyeprofi Antonin Tlustak (Skoda Fabia), die vor dem Finale um nur zwei Punkte getrennt sind.
Die ausländischen Profiteams werden es jedoch nicht leicht haben, gegen die im Wallis erfahrenere Schweizer Rallyeelite zu bestehen. Zwei Piloten kämpfen noch um den Schweizer Meistertitel, alle anderen um den prestigeträchtigen Gesamtsieg dieser Rallye. Im Kampf um die Meisterschaft jagen zwei Teams den Titel. SM-Leader Ivan Ballinari (Peugeot 207 S2000) als aussichtsreichster Kandidat sowie der aktuell Zweitklassierte Laurent Reuche (Peugeot 207 S2000). Bereits ohne Titelchancen aber umso heisser auf den Sieg ist der auch international erfolgreiche Florian Gonon (Subaru WRX STi Gruppe N), Schweizer Meister 2009. Aussenseiterchancen besitzen Nicolas Althaus (Peugeot 207 S2000) Lokalmatador Laurent Luyet (Abarth Punto S2000) und der unverwüstliche Ex-Skirennfahrer Philippe Roux, der seine Heimrallye auf einem Peugeot 207 S2000 bestreitet.
Gespannt sein darf man auf das Vater-Sohn-Duell zwischen dem achtfachen Valais-Sieger Olivier Burri auf einem Mitsubishi Evolution X Gruppe N und Sohn Michael Burri auf einem Citroën DS3 R3T. Ihm dürfte auch Rok Turk (SLO; Peugeot 207 R3T), der Leader der EM-Klasse 2WD, tüchtig einheizen. Aussichtsreichste Deutschschweizer Teilnehmer sind Routinier Ruedi Schmidlin und Beifahrer Erich Götte auf Mitsubishi Lancer Evo VIII MR Gruppe N.
Infos zum Zeitplan und den Teilnehmern: www.riv.ch





















