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24. Juni 2011
24h Nürburgring: Marcel Fässler will den nächsten Sieg
Über 200 Fahrzeuge stehen auf der Nennungsliste für die 39. Auflage des 24h-Rennens auf dem Nürburgring. Rund ein Drittel des stark besetzten Feldes kommt dabei für den Kampf um die Top-Positionen infrage. Und natürlich versprechen auch die weiteren Teams einen spannenden Fight, wenn es um Sekt oder Selters in den Klassen geht. In diesem Jahr sind auch wieder zahlreiche Schweizer Piloten am Start.
Im Mittelpunkt des Interesses steht der Kampf der grossen Vier. Vorjahressieger BMW schickt die Erfolgsmannschaft aus 2010 mit dem überarbeiteten M3 GT zur Titelverteidigung ins Rennen. Audi, im vergangenen Jahr von Ausfällen gebeutelt und dennoch mit einem Youngster-Team als Dritte auf dem Podium, strebt nach mehr: Dieses Mal soll einem der R8 LMS von Abt und Phoenix der grosse Coup gelingen. Marcel Fässler vom Audi Sport Team Phoenix, der erst vor wenigen Tagen als Le Mans-Sieger gefeiert wurde: «Es ist das dritte Mal, dass wir mit dem Audi R8 LMS auf der Nordschleife antreten. Ich möchte bei diesem Rennen endlich auf dem Treppchen stehen. Klar ist unsere Ausrichtung natürlich einen Sieg für Audi herauszuholen. Dafür sind vier stark besetzte Werksautos am Start – zwei mit Phoenix und zwei mit Abt. Ich glaube, die Chancen stehen gut.»
Porsche, mit dem Manthey-Team als Speerspitze, sah im Vorjahr lange Zeit wie der sichere Sieger aus, bis die gnadenlose Rennstrecke in der Eifel ihren Tribut forderte und die Top-Fahrzeuge nach und nach dahinraffte. Newcomer Mercedes-Benz hat eine ganze Reihe Kundenteams mit dem neu konzipierten SLS AMG GT3 beliefert – und der zeigte bei den VLN-Läufen bereits eine gute Performance. Was die hochkarätigen Fahrzeuge betrifft, so geht das Manthey-Team in diesem Jahr mit einem Hybrid-Porsche 911 in der Version 2.0 und dem Top-Fahrerquartett Marc Lieb, Timo Bernhard sowie den Wahlschweizern Bernhard Romain Dumas aus Basel und Lucas Luhr aus Ermatingen an den Start.
Das sind die Starter aus der Schweiz (Stand 15. Juni):
7 Dirk Müller (Ermatingen, BMW Motorsport, BMW GT3),
11 Romain Dumas (Basel) und Lucas Luhr (Ermatingen) beide Manthey-Racing auf Porsche 911 GT3 R),
14 Marcel Fässler (Gross, Audi Sport Team Phoenix, Audi R8 LMS),
16 Marco Werner (Ermatingen, Audi Sport Team Abt Sportsline, Audi R8 LMS),
18 Lucas Luhr auf Porsche 911 GT3 RSR (Manthey-Racing),
30 Pierre Kaffer (Salenstein, Mamerow ROWE Racing, Mercedes-Benz SLS AMG GT3),
47 Ronnie Saurenmann (Bassersdorf, S: Car Collection, Porsche 997 GT3 Cup),
76 Edward Sandström (Berlingen, Need for Speed Team Schubert, BMW Z4 GT3),
116 Peter Wyss (Wallenbuch, Volkswagen Motorsport, VW Scirocco),
127 Urs Bressan (Zug, S: MSC Adenau e.V., Ford Focus),
135 Edoardo Mortara (Genf, Volkswagen Motorsport, Golf GT24),
169 Hanspeter Strehler (Dietikon, Dörr Motorport, BMW Z4 Coupé),
170 Ralf Schmid (Meggen) und Harald Jacksties (Brunnen), beide Team ATS Motorsport auf Honda S2000
173 Felix Geisser (Staad) und Nicolas Abril (Andeer), beide Team Schläppi Race-Tec auf Renault Clio Cup
176 Amanda Hennessy und Robert Dubler, beide Waltenschwil auf Renault Clio Cup III)
178 Samo Mazi (Zürich, Pistenclub e.V., Golf IV RTDI)
214 Sebastian Schäfer (Baar) und Rüdiger Schicht (Herrliberg), beide Team Mathol Racing auf Honda Civic Type-R
222 Stefan Abegg (Magden) und Benedikt Frei (Oberriet) auf BMW M3 CSL
224 Carlo Babini-Merlo (Genthed) auf BMW Z4 Coupé
226 Christian Raubach (Zürich, Black Falcon Team TMD Friction, BMW E62)
239 Lorenzo Roccco (Vesenaz) auf BMW M3 E46 sowie Ivan Jacoma (Claro), Dr. Nicola Brevetti (Sorengo), Matteo Cassina (Bellinzona) und Johann Wanger (Schaan) vom Team DMV e.V. auf Porsche Cayman S mit der 244.
Das Rennen startet am Samstag, 25. Juni, um 16 Uhr.
Vor den legendären 24h auf der 24,8 Kilomerter langen Nürburgring-Nordschleife gehen über 100 Piloten aus 25 Ländern im Porsche Carrera World Cup mit identischen Fahrzeugen an den Start. Darunter auch der Kreuzlinger Philipp Frommenwiler. Vor einem Jahr gelang ihm im Nebel und auf rutschiger Fahrbahn nach einem Dreher in der ersten Kurve eine starke Aufholjagd von P18 bis auf P6. Philipp Frommenwiler ist zuversichtlich, ein gutes Resultat erzielen zu können: «Mein Ziel ist ein Platz im ersten Drittel.»
www.philippfrommenwiler.ch
www.mfspeed.ch
http://adac.24h-rennen.de
www.porsche.de
www.audi.de





















