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18. Januar 2012
Schweizer Angelo Brack gewinnt die Fulda Challenge
Was für ein Finale. Der 26-jährige Angelo Brack hat es geschafft. Er hat die 12. Fulda Challenge gewonnen! Bei den Frauen wurde Teamkollegin Jelena Maksimovic hervorragende Vierte. Und last but not least bei der Teamwertung sicherte sich die Schweiz mit Angelo Brack und Jelena Maksimovic vor Teamsieger Kanada (138 Punkte), und Germany 3 (136) den dritten Schlussrang (129). «Die Fulda Challenge war eine Premiumerfahrung für Geist und Körper», sagte der joviale Sieger, liess aber nicht ausser Acht, dass man gerade wegen der Kälte Grenzen kennen gelernt habe.

In Angelo Bracks Leben dreht sich fast alles um den Sport. Er absolvierte ein Sportstudium, ist Sportfotograf und auch als Journalist in der Sportbranche tätig. Der in Winterthur wohnhafte Angelo war dank seinen Erfahrungen im Extremskifahren, beim Klettern, Kanu und auf dem Mountainbike der geradezu ideale Kandidat für die 12. Fulda Challenge. Und er ging auch mit dem klaren Ziel, einen Platz in den vordersten Rängen zu ergattern, in den Yukon. Angelo Brack: «Meine Stärke war, dass ich nirgends ganz schlecht war.»
Doch was Angelo und auch seine Teamkollegin Jelena Maksimovic bisher noch nie erlebten, war diese brutale Megakälte. Gerade am zehnten und letzten Event der 2012 Tour, wo es um die entscheidenden letzten Punkte ging, setze ihnen und ihren Konkurrenten die Kälte unbarmherzig hart zu, als sie an einem Seil hangelnd die Miles Canyonseiten wechseln. «Unsere Hände sind jetzt noch taub, wir mussten ein Schmerzmittel nehmen», sagen die beiden. Dennoch sind sie glücklich. Was hat ihnen besonders gefallen. «Eigentlich die Erfahrung mit der Kälte», kam die verblüffende Antwort wie aus der Pistole geschossen.
Auch Hans-Joachim Stuck, der sportliche Leiter der Fulda Challenge, zieht ein positives Fazit: «Wir haben grossartige sportliche Leistungen gesehen. Bei diesen Temperaturen seinem Körper alle abzuverlangen ist eine absolute Herausforderung und erfordert Nehmerqualitäten. Ich ziehe meinen Hut vor allen Athleten.»
In einer fulminanten Schlussfeier in Whitehorse fand die Siegerehrung statt. Dabei durfte auch die Präsentation des neuen Fulda Sommerreifens Eco Controll HP nicht fehlen. Ein 2,9 Meter kürzerer Bremsweg und 9% weniger Treibstoffverbrauch sind dem neuen Fulda Sommerreifen (ein Businessreifen zum Economietarif) aufs Profil geschrieben. Doch bis er in Kanada eingesetzt werden kann, braucht's noch ein wenig Zeit.
Als eine der vielen sympathischen Gesten an der durchwegs von sportlichem Geist und Harmonie geprägten Challenge übergab Silke Rosskothen den beiden Schweizern die Yukon-Nummer ihres Kia. Auch das hatte einen «Kältehintergrund», der Sportage war bei Minus 49 Grad nicht mehr angelaufen.





Bewerbungen für die Fulda Challenge 2013 werden ab sofort entgegen genommen.
Informationen hierzu gibt es unter: www.fulda-challenge.de





















