|
25. November 2011
GP Brasilien: Für Peter Sauber geht es um Millionen
Der Countdown für das Finale der FIA Formel-1-WM 2011 läuft: Am 25. bis 27. November wird das Sauber F1 Team alles daran setzen, in der Konstrukteurs-WM noch einen Rang gutzumachen. Der Hintergrund: Hier geht es um viele Millionen Franken Prämiengelder.
Kamui Kobayashi startet beim Finale der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft in Sao Paulo mit einem besonderen Helmdesign für einen guten Zweck: Aus einem Treffen mit der Rockband Linkin Park in Singapur entstand die Idee für eine Helmversteigerung zugunsten der Japan-Hilfe seitens der von Linkin Park initiierten und international renommierten Wohltätigkeits-Organisation Music for Relief.
Das Autodromo José Carlos Pace in Interlagos ist ebenso berühmt wie berüchtigt für spannende und überraschende Rennen. Während Kamui Kobayashi dort bei seinen beiden bisherigen Einsätzen jeweils unter den ersten Zehn ins Ziel kam, sowohl bei seinem F1-Debüt 2009 als auch im vergangenen Jahr, ist der anspruchsvolle Grosse Preis von Brasilien für Sergio Pérez Neuland.
Kamui Kobayashi: «Der Kurs in Sao Paulo gehört mit seiner Mischung aus schnellen und langsamen Kurven zu meinen Lieblingsstrecken. Für mich ist Sao Paulo ohnehin ein spezieller Ort, weil ich dort meinen ersten Grand Prix bestritten habe. Aber es gibt auch noch einen andern Grund, warum ich gerne in Brasilien bin: die Churrascarias mit ihrem leckeren Fleisch.»
Sergio Pérez: «Ich habe viel über Sao Paulo und Interlagos gehört. Die Rennstrecke ist anscheinend grossartig, und das Publikum soll sehr emotional sein. Es wird der letzte Grand Prix meiner Rookie-Saison in der Formel 1. Dieses eine Jahr fühlt sich für mich an wie drei Jahre, weil so viel passiert ist, darunter mein Unfall in Monaco. Ich will diese Saison, die ich niemals vergessen werde, unbedingt auf einem Hoch beenden.»
Bei Toro Rosso kämpfen die aktuellen Piloten Sébastien Buemi und Jaime Alguersuari um ihre Zukunft. Aus dem Red-Bull-Nachwuchskader könnten Daniel Ricciardo und Jean-Eric Vergne jederzeit nachrücken, die Plätze der beiden Toro-Rosso-Piloten sind also bedroht. Der Schweizer Buemi kommt seit Wochen weniger gut zurecht. Allerdings hatte er mehrfach auch Pech. Sébastien Bumei: «Ich werde bis zum letzten Meter pushen. Egal, was passiert. Die verantwortlichen Leute kennen zum Glück meine Situation sehr genau. Wenn Räder nicht angezogen sind oder ein Motor platzt – was kann da der Buemi dafür? Natürlich fehlen mir dann wichtige Punkte.»
www.sauber-motorsport.com
www.tororosso.com





















