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11. November 2011
GP Abu Dhabi: Jäger und Gejagte im Sauber-Team
Während die vorderen Plätze in der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft bereits bezogen sind, muss das Sauber F1 Team in den beiden letzten Rennen noch alles geben. Derzeit belegt die Schweizer Mannschaft Rang sieben in der Konstrukteurswertung. Toro Rosso rangiert seit dem zurückliegenden Rennen in Indien punktgleich auf Position acht. Das Team auf dem sechsten Rang, Force India, hat zehn Zähler Vorsprung. Die Piloten Kamui Kobayashi und Sergio Pérez sind damit sowohl Jäger als auch Gejagte.
Hintergrund: Für den Sauber C30-Ferrari wurde die Weiterentwicklung des durch Auspuffgase wirkungsvoll angeströmten Diffusors eingestellt, nachdem die umstrittene Technik im Sommer zunächst verboten worden war. Trotz dieses seither im Konkurrenzvergleich wachsenden Nachteils wird die Mannschaft beim Grossen Preis von Abu Dhabi am kommenden Wochenende weiterhin alles daran setzen, sich bestmöglich in der Weltmeisterschaft zu positionieren.
Kamui Kobayashi:
«In Abu Dhabi habe ich meine ersten drei WM-Punkte in der Formel 1 geholt, als ich 2009 Sechster wurde. Das war damals erst mein zweiter Grand Prix, und ich werde diesen Tag ganz sicher niemals vergessen. Mir gefällt es, dass das Rennen im Zwielicht zwischen Tag und Nacht ausgetragen wird. Dadurch bekommt es für die Zuschauer eine besondere Attraktivität, und für uns ist das eine zusätzliche Herausforderung.»
Sergio Pérez:
«Ich verbinde sehr schöne Erinnerungen mit Abu Dhabi. Dort habe ich im vergangenen Jahr meinen ersten Formel-1-Test absolviert, was mir unheimlich viel bedeutete. Ebenfalls vor einem Jahr trat ich dort zum letzten Mal in der GP2 an und konnte das Rennen mit einem schönen Vorsprung von über 20 Sekunden gewinnen. Ich freue mich sehr auf den Grand Prix und bin absolut entschlossen, das Beste daraus zu machen und Punkte holen.»
Sébastien Buemi ist sich der Situation in der Fahrerwertung bewusst, gibt aber vor den beiden noch ausstehenden Saisonläufen nicht auf. «Da wird man erneut einen kampfstarken Buemi sehen. Ich habe zwar im Transferkampf viel zu verlieren. Doch ich gebe niemals auf», gibt sich der Toro Rosso-Pilot angriffslustig und hofft auf eine weitere Chance im italienischen Team im kommenden Jahr.
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