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01. November 2011
GP Indien: Schweizer kämpfen um Punkte und Millionen
Von Startplatz 20 aus fuhr Sergio Pérez beim Grossen Preis von Indien bis auf Platz zehn nach vorn und holte so einen WM-Punkt für das Sauber F1 Team. Während sich für Pérez eine mutige Reifenstrategie auszahlte, ging sein Teamkollege Kamui Kobayashi leer aus. Keinen fröhlichen 23. Geburtstag feiern konnte Sébastien Buemi. Er musste wegen eines Motorschadens aufgeben.
Sergio Pérez:
«Ich bin sehr froh, heute diesen Punkt geholt zu haben. Immerhin konnte ich dem Team so etwas zurückgeben, nachdem ich im Qualifying einen Fehler gemacht hatte, der drei Startplätze kostete.»
Kamui Kobayashi:
«Mein Rennen war leider eine sehr enttäuschende und kurze Geschichte: Nach dem Start wurde mein Auto von einem Hintermann getroffen. Ich habe gleich gesehen, dass Rauch und Feuer aus meinem Auto kamen. Ich musste anhalten und das Auto abstellen.»
Monisha Kaltenborn:
«Wir sind sehr glücklich über den Punkt, den wir gewonnen haben. Vor allem, wenn man sich vor Augen führt, wo wir gestartet sind. Sergio fuhr ein exzellentes Rennen und zeigte viel Kampfgeist. Für Kamui tut es mir leid, dass er bereits in der ersten Kurve in einen Unfall verwickelt wurde. Wir haben heute gezeigt, dass wir kämpfen können, und genau so werden wir die zwei letzten Rennen der Saison angehen.»
Sébastien Buemi lag auf Punktekurs, als sich der Ferrari-Motor im Heck seines Toro Rosso in Rauch auflöste. Im Kampf um den sechsten Platz in der Konstrukteurswertung konnten die verloren gegangenen Punkte am Ende in der Konstrukteurswertung den Ausschlag zugunsten von Force India oder Sauber geben. Bei der Platzierung geht es um bares Geld aus der Formel-1-Kasse. Die Differenz zwischen dem sechsten und achten Platz beträgt etwa neun Millionen Euro. Bei Toro Rosso kämpfen derzeit vier Fahrer um die beiden Cockpits für 2012 und es sieht danach aus, als müsste einer der beiden Stammpiloten das Cockpit zugunsten eines Nachwuchspiloten aus dem Red Bull-Juniorkader räumen. Sébastien Buemi: «Für 2012 zählen nur die Resultate. Ich hoffe die Verantwortlichen sehen, dass ich auf der Strecke der schnellere Fahrer bin.» Damit spielt der Schweizer auf die Trainingsbilanz an, wo er mit 11:6 klar die Oberhand gegenüber Jaime Alguersuari behält. Sébastien Buemi im BLICK: «Ich pushe weiter – auch wenn ich so viel Scheisse noch nie erlebt habe.»
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