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26. Januar 2012
Peugeot 3008 Hybrid4 gewinnt Paul-Pietsch-Preis 2012
Der Paul-Pietsch-Preis 2012 geht an den Peugeot 3008 Hybrid4. Das erste Serienfahrzeug, das einen Elektroantrieb mit einem Dieselaggregat verbindet, überzeugte die Jury wegen seiner hohen Leistung und gleichzeitig geringen Verbrauchs.
Die Jury aus Automobilexperten zeigte sich von dem neuen Ansatz des französischen Herstellers beeindruckt: Während die Vorderräder von einem Zweiliter-Diesel mit 163 PS angetrieben werden, sorgt der 37 PS starke Elektromotor auf den Hinterrädern für zusätzlichen Schub. Dadurch ergeben sich eine Systemleistung von 200 PS und ein Allradantrieb ohne mechanische Achsenverbindung. Der Normverbrauch ist mit 3,8 Litern auf 100 Kilometern sehr gering, der CO2-Ausstoss beträgt nur 99 Gramm pro Kilometer. Weitere Finessen wie die Start-Stopp-Technik der zweiten Generation und ein elektronisch gesteuertes sequentielles Schaltgetriebe tragen zur Verbrauchsreduzierung bei.
Der Peugeot 3008 Hybrid4 ist uneingeschränkt alltagstauglich: Er beschleunigt bei voller Leistung in 8,5 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 191 km/h. Wählt der Fahrer den reinen Elektromodus, kann er mit maximal 70 Stundenkilometern emissionsfrei fahren, wobei die 1,1 Kilowattstunden Energieinhalt der Nickel-Metallhydrid-Batterie für etwa vier Kilometer Fahrtstrecke ausreichen. Mit einem Preis von 46'500 Franken für die Standardausführung ist der Wagen trotzdem erschwinglich.
Paul-Pietsch-Preis
Der Preis zu Ehren des Verlagsgründers Paul Pietsch wird seit 1989 von auto motor und sport verliehen und hat sich zu einer international renommierten Technikauszeichnung entwickelt. Ein Preisgeld von 12'500 Euro wird jährlich für herausragende, innovative Entwicklungen im Automobilsektor vergeben, die sich bereits in der Serienproduktion etabliert haben. Experten der Redaktion auto motor und sport sowie von 25 internationalen Partnerzeitschriften bilden die Jury.
Peugeot wird bereits zum zweiten Mal mit dem Paul-Pietsch-Preis ausgezeichnet. Schon im Jahr 2000 gewann der französische Automobilhersteller für die Entwicklung eines Diesel-Russpartikelfilters die begehrte Innovationstrophäe.
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