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16. Dezember 2011
Made in Switzerland: Volvo C30 Electric-Motor
Im Ostschweizer Sennwald hat die Zukunft begonnen. An der Adresse Neudorf 14 bei der Brusa Elektronik AG entwickeln über 100 Experten die Antriebe von morgen. Fast lautlos und ohne Emissionen arbeiten die Motoren, die hier zusammengebaut werden. Anfragen nach der Schweizer Technik gibt es aus der ganzen Welt. Als Meilenstein konnte das Unternehmen den schwedischen Automobilhersteller Volvo als Kunde gewinnen.
Als ein wichtiger Bestandteil bei der Entwicklung alltagstauglicher Elektromobilität und im Rahmen seiner Umweltstrategie hat die Volvo Car Corporation mit der Produktion einer Kleinserie des Volvo C30 Electric begonnen. Dabei verlässt sich der schwedische Hersteller auf das Know-how des Schweizer Antriebsspezialisten und plant im ersten Produktionsschritt die Fertigstellung von 250 Fahrzeugen. Bei positiver Marktresonanz und entsprechender Nachfrage kann das Volumen jedoch weiter erhöht werden. Der Volvo C30 Electric wird auf einer herkömmlichen Montagestrasse im Werk von Gent produziert und dann nach Göteborg gebracht, wo Motor, Batterien und diverse weitere modellspezifische Elektronikteile eingebaut werden.
Projektleiter Beat Graf: «Das spontan verfügbare Drehmoment von 220 Nm unseres Motors ermöglicht eine Beschleunigung von 0 auf 50 km/h in vier Sekunden, der Sprint auf 100 km/h dauert weniger als elf Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 130 km/h. Neben dem Hybridsynchronmotor kommen auch alle weiteren Antriebskomponenten, wie etwa der Umrichter oder das Batterieladegerät, aus unserem Werk. Das 3,7-kWLadegerät lädt die Lithium-Ionen-Batterien bei einem 10-Ampere-Anschluss in rund zehn Stunden, bei einem 16-Ampere-Anschluss in sechs bis acht Stunden vollständig wieder auf.»
Elektrische Mobilität ist in Sennwald das Kerngeschäft
Marc Kudling, verantwortlich für Kommunikation: «Seit der Gründung 1985 konzentriert sich die Firma auf die Entwicklung von hocheffizienter Leistungselektronik. Das Unternehmen ist dank sorgfältiger Unternehmens-Entwicklung stetig gewachsen.» Fragt man nach dem Bestand in den Auftragsbüchern, ist die Antwort ein vielsagendes Lächeln.
Beat Graf: «Als wir uns gegen viele Mitbewerber und last but not least einen Konkurrenten aus den Staaten bei Volvo durchsetzen konnten, war das für uns natürlich eine Sternstunde. Sicher war ausschlaggebend, dass wir mit ähnlichen Systemen schon Erfahrungen gesammelt hatten. Zum Beispiel mit dem Lampo.»
www.volvocars.ch





















